Sonderausstellungen

verTONt - Musikalische Skulpturen von Ines Hoferick und Musikerporträts von Frank Nestler

Sonderausstellung in den Richard-Wagner-Stätten Graupa
vom 21. Oktober 2017 bis zum 18. Februar 2018

Ines Hoferick, ehemals als Requisiteurin an den Landesbühnen Sachsen angestellt, eröffnete 1994 ihr eigenes Keramikstudio. Durch ihr Talent in der Töpferei, eine gehörige Portion Kreativität und Lebensfreude, ist aus reinem Broterwerb ihr Traumberuf geworden. Es erfüllt sie mit unbeschreiblichem Glück, dass sie mit ganz einfachen Mitteln so elementar wirken kann.

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Inspirierende WanderWelten - Die Schweiz(en) in Grafik, Malerei und Wagners Werk

Sonderausstellung in den Richard-Wagner-Stätten Graupa und im Stadtmuseum Pirna
vom 9. April 2017 bis zum 17. September 2017

Unter dem Titel "Inspirierende WanderWelten – Die Schweiz(en) in Grafik, Malerei und Wagners Werk" zeigt das Stadtmuseum Pirna erstmals Schätze aus der Kunstsammlung des Gebirgsvereins für die Sächsische Schweiz. Die Ausstellung umfasst Meisterwerke aus 200 Jahren von Johann Alexander Thiele, Bernardo Bellotto, Adrian Zingg, Gustav Täubert, Ludwig Richter und vielen anderen Künstlern – die frühesten Ansichten stammen aus dem 17. Jahrhundert. Mit den selten oder noch nie gezeigten Zeichnungen, Kupferstichen, Radierungen und Lithografien sowie einigen Gemälden wird die Geschichte der Landschaftsmalerei in Sachsen erzählt.

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Alle meine Kräfte diesem Werke... – Schuchs eigener Wagner

Sonderausstellung zum Leben und Wirken des Dresdner Kapellmeisters Ernst Edler von Schuch,
15. November bis 19. März 2017

Galten im Schuch-Gedenkjahr 2014 die Ausstellungen in Dresden und Radebeul dem „ganzen“ Schuch mit Familie bzw. Wohnumfeld, so zeichnet diese Exposition schlaglichtartig Schuchs schöpferische Auseinandersetzung mit Richard Wagners Werk am Dresdner Hoftheater zwischen 1872 und 1914 nach. Es wird dabei u. a. deutlich, dass dieser außergewöhnliche „Pultstar“ modernen Typs sich zielstrebig und unbeirrbar für die überfälligen Dresdner Erstaufführungen des „Tristan“ und des „Ringes“ einsetzte. Schuchs Wagner-Engagement gipfelte in der Dresdner Erstaufführung des „Parsifal“. Bereits zuvor dominierten, im Vergleich mit den Vorstellungszahlen anderer Komponisten, Wagners Bühnenwerke den Dresdner Spielplan. Auch als gefragter Auswärtsdirigent hatte Schuch Wagner-Partituren im Gepäck. Wenig bekannt sein dürfte, dass sich der Dirigent gelegentlich als Komponist betätigte und sich dabei Wagner durchaus verbunden fühlte.

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Richard Guhr – zwischen Wagnerkult und Naturidyll

Richard Guhr – Der große Weltenbrand, 1922

Sonderausstellung „Richard Guhr – zwischen Wagnerkult und Naturidyll“ zeigt Gemälde des berühmten Bildhauers, 19. August bis 16. Oktober 2016

Einer der eigenwilligsten und in der Bewertung kompliziertesten Künstler des frühen 20. Jahrhunderts war der 1873 in Schwerin geborene Richard Guhr. Guhr wurde bekannt als Schöpfer dekorativer Bauplastik, so etwa am berühmten Hotel Adlon in Berlin. Für die Region am bedeutsamsten sind sicherlich die Figur des goldenen „Rathausmannes“ auf dem Dresdner Rathaus, welche Guhr 1908 schuf und das 1911/12 entworfene weltweit größte Richard-Wagner-Denkmal, dass in den 1930er Jahren im Liebethaler Grund zur Aufstellung kam.

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Dem Meister ins Maul geschaut

Ausstellung 19. März bis 14. August 2016

Zahnmedizin und Richard Wagner – das passt scheinbar nicht zusammen. Doch verspricht die Synthese beider Themen spannende und ungewöhnliche Einblicke. Die Ausstellung widmet sich beispielsweise der Frage: Was bedeutet es für einen Sänger oder einen Musiker, wenn er seine Zähne verliert? Sie zeigt darüber hinaus, welche Möglichkeiten es gab (und gibt), um zu verhindern, dass Zahndefekte oder auch nur Fehlstellungen zum künstlerischen Aus führten. Für einen Komponisten wie Richard Wagner bedeuteten Zahnprobleme zwar nicht das Ende der Karriere, aber Zahnschmerzen beförderten auch nicht gerade die musikalische Kreativität. Ein guter Zahnarzt war daher sehr wichtig. Wenn dieser, wie im Falle des aus Amerika stammenden und in Dresden praktizierenden Zahnarztes Dr. Jenkins für Wagner noch interessanter Gesprächspartner und Vertrauter war, dann ist dies durchaus bemerkenswert. Dass Wagner seine lang gehegte Idee, nach Amerika auszuwandern, in den 1880er Jahren nicht in die Tat umsetzte, verdankt die europäische Musikwelt eben jenem Dr. Jenkins. Und so gelangte „Parsifal“ auch nicht in Übersee, sondern in Bayreuth zur Uraufführung Die Ausstellung entstand in Zusammenarbeit mit dem Dentalhistorischen Museum Zschadraß und dem Louis-Spohr-Museum Kassel.

Wanted Richard Wagner

Ausstellung 28. März bis 31. Mai 2015

Wagner, Parzival und der Gral - zu diesen drei weiten Themenfeldern hat Mi Ander während seines halbjährigen Stipendiatenaufenthalts im Lohengrinhaus gearbeitet. In der Ausstellung wird daraus ein Netz von Bezügen. Eine Galerie von für ihn herausragenden Köpfen des 20. Jahrhunderts, schlägt die Brücke zurück ins 19., zu Richard Wagner und - ausgehend von dessen Parsifal - führt ihn eine andere bis ins Mittelalter. Hier ndet er seine Bezugspunkte vor allem in der Parzival Dichtung des Wolfram von Eschenbach. Von dort unternimmt er einen Ausflug nach Nordspanien, zu Santa Orosia und Alfonso I. von Aragon, dem Amfortas des Parsifal.

Dies ist eine der Linien die einen Kreis beschreibt, andere verlieren sich und alle zeichnen sie die Haupt- und Nebenwege nach, die Mi Ander gegangen ist. Die Linienenden sich als Zeichnungen, Notizen, Abschriften, Steine und Photos in der Ausstellung wieder. Das erfordert einen aufmerksamen Betrachter, vor allem bei den frühen Ereignissen, die - aus dem Nebel der entfernteren Gegenden stammend - selbst noch undeutlich bleiben. Hier sieht man mit dem Herzen besser und es ist ratsam, eigene Verbindungen zu knüpfen und seiner inneren Stimme zu folgen.

Mi Ander will keine Neuerungen einführen, sondern überliefern und weitertragen. In der Ausstellung aber sind Standpunkte zu verlassen und ein Wechsel des Blickwinkels, verändert den geschauten Gegenstand.

Aufrecht und konsequent – Wagners Schweizer Enkel und Bayreuth

Ausstellung 29. November 2014 - 28. Februar 2015
Ein Lebensbild von Franz Wilhelm Beidler

Am 29. November 2014 öffnet in den Richard-Wagner-Stätten Graupa eine Ausstellung, die sich mit dem verdrängten und vergessenen ersten Enkel Richard und Cosima Wagners beschäftigt. Anlass der Sonderausstellung der beiden Kuratorinnen Dr. Verena Naegele und Sibylle Ehrismann aus der Schweiz war der 100. Jahrestag des sogenannten Beidler-Prozesses – also der (durch den Meineid Cosima Wagners gescheiterten) Klage der Tochter Isolde zur Anerkennung der Vaterschaft Richard Wagners.

Der Wagner-Enkel Franz Wilhelm Beidler ging nach Berlin und arbeitete in den 1920er Jahren im Kulturministerium der Weimarer Republik. Er emigrierte 1934 mit seiner jüdischen Frau Ellen Gottschalk in die Schweiz, wo er als Sekretär des Schweizer Schriftstellerverbandes bedeutende Arbeit leistete.
Nachdem er kurzzeitig als Leiter der Bayreuther Festspiele vorgesehen war, entwickelte er 1947 „Richtlinien“ für deren Neugestaltung, welche an dem Widerstand der Wagner-Familie scheiterten.

Die Ausstellung beleuchtet die Entwicklung der Wagnerschen Familiengeschichte unter Einbezug der originalen Familiendokumente und Archivquellen, die zum Teil erstmals gezeigt werden und bisher nicht veröffentlicht waren.

Wagner in Lauchstädt

30. August - 31. Oktober 2014

1834 debütierte Richard Wagner im Kurtheater Lauchstädt als Kapellmeister und lernte dort seine spätere Ehefrau, die Schauspielerin Minna Planer, kennen. Gezeigt werden interessante Exponate, darunter ein originaler Taktstock Wagners, das Jugendbildnis Minnas von Alexander von Otterstedt mit einer echten Haarlocke und der Ehering Minna Wagners aus der Sammlung des Museums Haus Wahnfried in Bayreuth.

Wagner-Iaweia

Wagnerkarikaturen von Peter Klier

23. Mai - 27. Juli 2014

Es gibt nicht nur einen Weg, sich dem Werk Richard Wagners zu nähern. Der musikalische ist einer davon. Peter Klier, Jahrgang 1939, vormals Lehrer und Schulleiter, wählte einen anderen Weg. Mittels liebevoll tiefsinniger Karikaturen nähert er sich den oft als „schwere Kost“ erlebten Wagnerstoffen heiter, besinnlich, zuweilen sarkastisch, immer aber mit den Mitteln eines spitz-spritzigen Humors. Wer seinen eigenen Humor nicht ganz verloren hat, wird auch als begeisterter Freund des Wagnerschen Opernschaffens mit Freude auf Entdeckungsreise durch die Bildwelt Kliers gehen. Schwerpunkt der Ausstellung in Graupa sind die so genannten Dresdner Opern Wagners: „Rienzi“, „Der fliegende Holländer“, „Tannhäuser“ und „Lohengrin“.

Mythen als Farbe

Bildnisse nach Szenen und Motiven Richard Wagners von Liselotte Theil-Hurshell

28. Februar - 27. April 2014

Die aus Wien stammende Künstlerin, Lieselotte Theil-Hurshell arbeitete an vielen verschiedenen, zuweilen ungewöhnlichen Orten, die auch die Themen ihrer bildkünstlerischen Arbeiten prägten. 2009 bis 2013 hatte sie die Möglichkeit, als Stipendiatin im Lohengrinhaus in Graupa zu arbeiten, eben an jenem Ort, wo Wagner 1846 den musikalischen Entwurf der Oper „Lohengrin“ schuf.

Inspiriert vom Genius Loci entstanden eine Vielzahl künstlerischer Arbeiten, die sich den Opern Richard Wagners widmen.

Ihre Werke versinnbildlichen Empfindungen und Emotionen, die die Künstlerin beim Hören seiner Musik erlebte. Indem Theil-Hurshell der Poesie in den Wagnerschen Klangwelten nachspürt, verwandelt sie die Musik durch weiche, sanfte Bildstrukturen und zarte Farbnuancen in sphärisch anmutende, oft non-figurative Bildkompositionen. So entstand eine sehr persönliche Bildwelt, die dem Betrachter gleichzeitig Raum für eigene Gefühle und Deutungen lässt.

Kontakt

Postanschrift

Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH
Richard-Wagner-Stätten Graupa
Richard-Wagner-Straße 6
01796 Pirna OT Graupa

Telefon: 03501 461 965-0
E-Mail: wagnerstaetten@pirna.de

Öffnungszeiten

1. November bis Gründonnerstag
Di – Fr: 11 – 17 Uhr
Sa/So/feiertags: 10 – 17 Uhr

Karfreitag bis 31. Oktober
Di – Fr: 11 –17 Uhr
Sa/So/feiertags: 10 – 18 Uhr

oder nach telefonischer Vereinbarung.

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