Richard-Wagner-Stätten Graupa

In der nahe Dresden gelegenen Ortschaft Graupa wurde im Sommer 1846 Operngeschichte geschrieben. Ein dreimonatiger Sommerurlaub führte Richard Wagner, Kapellmeister am Königlichen Hoftheater in Dresden, der heutigen Semperoper, nach Graupa. Hier mietete er sich gemeinsam mit seiner Frau in einem Bauerngut ein, um sich von den Strapazen seines Dienstes zu erholen. Er wanderte viel, und die idyllische Naturlandschaft zwischen Pillnitz und der romantischen Bergwelt der Sächsischen Schweiz inspirierten ihn zum Komponieren. In einem Schaffensrausch entstand der musikalische Entwurf seiner Oper „Lohengrin“, sein bis heute erfolgreichstes Werk.

 

Lohengrinhaus

Foto: Achim Meurer

1907 wurden in dem Bauerngut, in dem der Komponist weilte, zwei Gedenkräume eingerichtet. Das als Lohengrinhaus bekannt gewordene Museum ist weltweit die älteste museal genutzte Wohnstätte des Komponisten . Heute sind hier die rekonstruierten Wohnräume und eine Ausstellung zur Entstehungs- und Rezeptionsgeschichte der Oper „Lohengrin“ zu erleben. Hörstationen informieren über den Aufenthalt Wagners in Graupa.

Mehr zur Ausstellung im Lohengrinhaus

Jagdschloss Graupa

Jagdschloss im Herbst 2012, Jens Dauterstedt

Öffnet man die Tür zum Jagdschloss Graupa, erklingen zur Begrüßung Ausschnitte von Wagners Werken.
Neben seiner Zeit in Sachsen, seiner Kindheit, Jugend und Schulzeit, Wagners Freunden und Lebensstationen wird auch die Wirkung seines Werkes bis in die heutige Zeit beleuchtet. Sagen, Mythen und Märchen inspirierten Wagner in besonderem Maße, was sich auch in seinen Texten niederschlägt.

Natürlich gibt es auch Wagner auf die Ohren – und zwar mit modernem Verknüpfungspunkt. Wagners Leitmotivtechnik war und ist Vorbild für viele bekannte Filmmusiken. Hörstationen laden zu interessanten Erkenntnissen ein.
Darsteller mussten bei Wagner nicht nur auf der Bühne stehen, sondern fliegen, schwimmen, unsichtbar werden oder sich vor den Augen des Publikums verwandeln. Bühnenbilder hatten sich „wie durch Magie“ zu verändern.

Das Holografietheater sorgt für ein „Theatererlebnis en miniature“, bei dem man das Zusammenspiel von Wort, Ton und Bild nachvollziehen kann. Einmal selbst Dirigent sein – am virtuellen Orchestergraben wird es möglich. Dank ihm wird verdeutlicht, wann welches Instrument für welchen Klang sorgt und wie sich dies in der Partitur widerspiegelt.

Mehr zur Ausstellung im Jagdschloss

Schwanenritter und Burgfräulein

Modell Semperoper

Neben einer speziellen Ausstellungsebene auf Kinderhöhe bieten die Richard-Wagner-Stätten Graupa für Schul- oder Hortgruppen pädagogische Programme an. Zwischen Lohengrin und Tannhäuser gibt es thematisch von Bühnenbau bis Komposition für alle Altersgruppen Ansatzpunkte. Auch Kindergeburtstage rund um Musik und Wagner‘sche Operncharaktere werden angeboten.

Besonderes Highlight ist die Veranstaltungsreihe Wagner für Kinder, bei der Wagner-Opern speziell für die kleinsten Zuschauer aufbereitet und moderiert werden. Während Kinder die Chorpassagen singen, machen professionelle Sängerinnen und Sänger der Semperoper Dresden die Vorstellungen zum unvergesslichen Erlebnis.

Mehr zu Wagner für Kinder

Sonderausstellungen

Sonderausstellungen

Regelmäßig wechselnde Sonderausstellungen ermöglichen verschiedene Blickrichtungen auf den "Mythos Wagner". Die Bandbreite reicht dabei von musikgeschichtlichen über musikwissenschaftliche bis hin zu künstlerischen Ansatzpunkten.

Zu den Sonderausstellungen

Kontakt

Postanschrift

Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH
Richard-Wagner-Stätten Graupa
Tschaikowskiplatz 7
01796 Pirna OT Graupa

Telefon: 03501 461 965-0
E-Mail: wagnerstaetten@pirna.de

Museum geschlossen!

Öffnungszeiten

Karfreitag bis 31. Oktober
Di – Fr: 11 – 17 Uhr
Sa/So/feiertags: 10 – 18 Uhr

1. November bis Gründonnerstag
Di – Fr: 11 – 17 Uhr
Sa/So/feiertags: 10 – 17 Uhr

Sonderöffnungszeiten
24. Dezember: 10 - 14 Uhr
25. und 26. Dezember: 13 - 17 Uhr
31. Dezember: 13 - 17 Uhr
1. Januar: 13 - 17 Uhr

oder nach telefonischer Vereinbarung.

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