2025 gaben sich 21 Paare in Graupa das Ja-Wort
In der Gunst von Heiratswilligen ist das Jagdschloss Graupa ungebrochen. Und wer sich beeilt, kann sich noch 2026 bei uns trauen lassen!

Gute Nachrichten zum Valentinstag: Im Jahr 2025 wurden 21 Ehen im modernen Festsaal des Jagdschlosses Graupa geschlossen. Die Richard-Wagner-Stätten Graupa zählen damit zu den beliebtesten Orten zum Ja-Sagen in Pirna. Für Heiratswillige gibt es im laufenden Jahr 2026 noch freie Kapazitäten.
Barrierefreier Festsaal
Der mittels Fahrstuhl barrierefrei erreichbare Festsaal ist lichtdurchflutet dank großer Fensterreihen, aus denen der Blick weit ins Osterzgebirge bis zum Kahleberg wandert. Die klassisch-cremeweißen Wände werden vom Hauptdekor eines großflächigen Kunstwerkes aus zartem Stoff durchbrochen. Dieser Wandteppich entstand nach einer Zeichnung von Richard Wagner für die Bühnengestaltung seiner in Graupa musikalisch skizzierten Oper „Lohengrin“ und zeigt eine Ansicht der Elblandschaft in der Sächsischen Schweiz. Wunderschöne Pendelleuchten, die entfernt an die ikonischen Lichtringe in Fritz Langs Stummfilm-Klassiker „Metropolis“ erinnern, sorgen für warme und gemütliche Beleuchtung. Die Bestuhlung hingegen hebt sich augenscheinlich heraus, denn gleich drei Farbtöne – intern liebevoll Himbeere, Brombeere und Pflaume genannt – wollen sich so gar nicht in Zurückhaltung üben.
Stimmungsvolles Ambiente
Bei Standesamtlichen Trauungen erwartet die Gäste eine unaufdringlich-festliche Dekoration der Fensterbänke, Grünpflanzen, frischer Blumenschmuck sowie ein historisches Ensemble aus Tisch und Lehnsesseln, auf denen auch Richard Wagner einst gesessen haben könnte. Auf dem schwarzen Lacktisch, an dem die Standesbeamtin die Unterlagen ausbreitet, leuchten Kerzen und strahlen bis zum klangvollen wie dekorativen Bösendorfer-Konzertflügel, der nebenan auf seinen Einsatz wartet. Ein Gang von der Brautgarderobe bis zum Tisch der Standesbeamtin wird gesäumt von fächerartig aufgestellten Stühlen für bis zu 90 Personen.
Romantisches Schloss
Das stattliche Jagdschloss Graupa stammt aus dem Jahre 1659. Um 1755 gelangte die Anlage in den Besitz des kurfürstlich-königlichen Hauses. Umgeben von Wiesen und Wäldern, die zum Pillnitzer Tännicht gehörten, nutzten es die Wettiner als Jagdschloss und ab 1831 war es der Amtssitz des Pillnitzer Revierförsters. Von der jetzigen Eigentümerin, der Stadt Pirna, wurde das Jagdschloss von 2010 bis 2012 rekonstruiert und wird seit 2013 von der Kultur- und Tourismusgesellschaft Pirna mbH mit Leben erfüllt. Der historische Gebäudekomplex beherbergt im Erdgeschoss einen Teil der multimedialen Ausstellung der Richard-Wagner-Stätten Graupa. Der Festsaal wird für Konzerte, Theatervorführungen, Tagungen, seit 2014 für Trauungen und seit 2016 für Festlichkeiten genutzt.
Traumhafte Umgebung
Neben dem Festsaal nutzen Gäste auch das harmonisch geschlossene Ambiente des Schlosshofs auf der Ostseite, die Terrasse mit kleiner Teichanlage auf der Westseite und die Schlosswiesen mit Wäldchen, Spazierwegen und Spielplatz für Sektempfänge, Fotosessions und Familienzeiten. Als ideales Fotomotiv eignet sich die 450 Jahre alte und denkmalgeschützte Eiche im Schlosspark. Deren riesige Baumkrone, die knorrigen Wurzeln und die langen bis zum Boden liegenden Äste sorgen als passende Szenerie für Fotos der besonderen Art.
Persönliche Ansprechpartnerin
Für einen persönlichen Eindruck steht Frau Patrycja Moritz als Ansprechpartnerin und individuelle Organisatorin nach Anmeldung für einen Rundgang im Schloss zur Verfügung. Für das Jahr 2026 gibt es noch freie Termine für eine Trauung im Jagdschloss Graupa.