A la Francaise. Französische Kammermusik

Französischen Kammermusik: Werke für Oboe und Klavier, solistische Klaviermusik und als besonderen Höhepunkt: Ein Trio mit Fagott

Duo Hélianthe aus dem Oboisten Nathaniel Heine und der Pianistin Maria Litsoukov. Foto Lewin Krella

Stellen Sie sich einen lauen Abend auf dem Montmartre vor: In den verwinkelten Gassen und kleinen Cafés begegnen sich Musiker, Maler und Dichter. Zwischen Ateliers, Salons und den leuchtenden Fassaden entsteht jene besondere Atmosphäre, die Paris seit jeher zu einem Zentrum der Kunst macht. Auch Komponisten wie Claude Debussy, Maurice Ravel und Francis Poulenc bewegten sich in dieser lebendigen Welt, in der sich Musik, Malerei und Literatur gegenseitig inspirierten. Zwischen Eleganz, Leichtigkeit und Melancholie entfaltet sich eine besondere Atmosphäre. Zu diesem Abend in Paris möchten wir Sie herzlich einladen.

 

Unser Programm verbindet unterschiedliche Facetten der französischen Kammermusik: Werke für Oboe und Klavier, solistische Klaviermusik und als besonderen Höhepunkt ein Trio mit Fagott. Den Auftakt bildet Poulencs Oboensonate, in der lyrische Melodien, rhythmische Energie und überraschende Stimmungswechsel zusammentreffen.

 

Ravels Tombeau de Couperin verbindet französische Barocktradition mit raffinierter Klangsprache. Ergänzt wird das Programm durch einen Satz aus Ravels Sonatine für Klavier sowie Debussys Clair de Lune, das in eine ruhige, poetische Klangwelt führt. Als besonderes Highlight erklingt Poulencs Trio für Oboe, Fagott und Klavier. Hier begegnen sich drei charaktervolle Instrumente in einem lebendigen musikalischen Dialog, der diesen französischen Kammermusikabend auf besondere Weise beschließt.

Duo Hélianthe aus dem Oboisten Nathaniel Heine und der Pianistin Maria Litsoukov. Foto Lewin Krella