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Tabu Wagner? Jüdische Perspektiven

Sonderausstellung vom 6. März 2026 bis 17. Januar 2027 anlässlich des Themenjahres der Jüdischen Kultur in Sachsen

Tabu Wagner? Jüdische Perspektiven

Von konsequenter Ablehnung bis hin zu hingebungsvoller Verehrung: Richard Wagner ist der wohl umstrittenste Komponist des 19. Jahrhunderts. Ein wichtiger Grund dafür ist sein Antisemitismus.

Kaum ein Thema ist so gut erforscht, wie sein Verhältnis zum Judentum. In der Sonderausstellung „Tabu Wagner? Jüdische Perspektiven“ wird sein Antisemitismus aus einem neuen Blickwinkel betrachtet: Wie wirkte und wirkt Wagner auf Jüd*innen? Wie gingen und gehen diese mit seiner Judenfeindlichkeit um? Ist sein Werk deshalb ein Tabu?

Diesen Fragen widmen sich die Richard-Wagner-Stätten Graupa und das Richard-Wagner-Museum Luzern. Ziel der Ausstellung ist es, jüdische Positionen aus fast 200 Jahren sichtbar zu machen – und dabei die Vielschichtigkeit des ambivalenten Themas aufzuzeigen.

Die Ausstellungstexte, sowie der Katalog sind auf Deutsch und Englisch.

Kuratoren:

Dr. Franziska Gallusser (Luzern) und Tom Adler (Graupa)

Gestaltung: Peter Moser

Satz: Anke Albrecht

 

Den Katalog zur Ausstellung erhalten Sie im Museumsshop!

Kooperationsausstellung mit dem Richard-Wagner-Museum Luzern