Sonderausstellung

verTONt - Musikalische Skulpturen von Ines Hoferick und Musikerporträts von Frank Nestler

Sonderausstellung in den Richard-Wagner-Stätten Graupa

 

Ines Hoferick, ehemals als Requisiteurin an den Landesbühnen Sachsen angestellt, eröffnete 1994 ihr eigenes Keramikstudio. Durch ihr Talent in der Töpferei, eine gehörige Portion Kreativität und Lebensfreude, ist aus reinem Broterwerb ihr Traumberuf geworden. Es erfüllt sie mit unbeschreiblichem Glück, dass sie mit ganz einfachen Mitteln so elementar wirken kann.

Ines Hoferick hat den richtigen „Ton“ gesucht und ihn in der Musik gefunden. Auch an der Ostsee hat sie schon Ton geformt und gibt dort heute noch Kurse. Auf der Suche nach dem Abenteuer des Unvorhersehbaren entdeckte sie den Raku-Brand für sich.

Heute gibt sie die Freude am Spiel mit den Elementen, an den Experimenten und am Arbeiten mit dem Feuer in Kursen weiter. In ihrem Radebeuler Atelier lebt die Lust – im verwunschenen Garten zwischen skurrilen Tonfiguren, bunten Mosaiken und qualmenden Rakuöfen: Die Lust am Ton.

Ihre Freude am Werkstoff ist ungebrochen, wie die frechen Skulpturen mit vielfältiger thematischer Ausrichtung zeigen. Für die Ausstellung in Graupa entstanden musikalische Skulpturen in Ton und – neu für die Künstlerin auch in Porzellan – die zum Schmunzeln, ja lautem Lachen anregen.

Dazu werden kleinformatige Gemälde von Frank Nestler gezeigt, die sich der Darstellung von Musikern als Porträt, beim Musizieren und Agieren widmen.

Frank Nestler, der sonst eher als Saxophonist für Furore sorgt, holte sich an der Dresdner Kunsthochschule im Abendstudium das nötige Rüstzeug für seine Malerei. Er betrachtet sie als Ausgleich zu seinem Beruf als Musiker. An Motiven fehlt es ihm nicht, wobei aus seinen eigenen Erfahrungen als Musiker das Thema ständig neue Nahrung erhält.